Nicolas Ray
Denn sie wissen nicht
was sie tun
(Rebel without a Cause)
Wiederaufführung

Presseheft | Pressefotos


USA1955 | Farbe, 111 Minuten,35mm
Regie: Nicholas Ray
Kamera: Ernest Haller
Schnitt: William H. Ziegler
Ton: Stanley Jones
Musik: Leonard Rosenmann
mit: James Dean, Natalie Wood, Sal Mineo, Jim Backus,
Dennis Hopper, Corey Allen u.a.


Vier Wochen nachdem James Dean am 30. September 1955 hinter dem Lenkrad seines Porsche Spyder 550 gestorben war, startete „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ in den amerikanischen Kinos. Zwei Jugendliche rasen in zwei Autos nebeneinander auf eine Klippe zu. Bei dieser Mutprobe verliert, wer als erster aus dem Wagen springt. Im Film gelingt es James Dean, rechtzeitig aus dem Wagen zu springen, aber das machte seinen Tod nur umso tragischer.

 Regisseur Nicholas Ray entwirft in "...denn sie wissen nicht, was sie tun" das Portrait einer Generation, die in den wohlhabenden Vorstädten Amerikas aufwächst und dennoch unglücklich und enttäuscht ist. Jim Stark, bereits mehrfach von verschiedenen Schule geflogen, ist mit seinen Eltern nach Los Angeles gezogen. Seinen Vater als Schwächling verachtend, ist es ihm umso wichtiger, sich als der Neue gegen die Clique von Buzz zu behaupten und zu zeigen, daß er kein Feigling ist. Nach einer Messerstecherei fordert Buzz ihn zu dem halsbrecherischen Autorennen heraus, bei dem Buzz ums Leben kommt. In dieser Situation kann er von seinen bigotten Eltern keine Hilfe erwarten. Nur Judy ist für ihn da, und ihre Liebe wird auch die sich ankündigende Tragödie überdauern.

"...denn sie wissen nicht, was sie tun" zählt heute noch zu den größten Filmklassikern Hollywoods und machte James Dean zu einer unsterblichen Legende.